Herren1 auf Kurs

Stretche et labora

Mit 9 Siegen aus 9 Spielen ist die Herren1 der TS Jahn München bislang voll im Soll und kommt kaum umhin, Aufstiegsambitionen in Richtung Bezirksoberliga zu betonen. Die Mischung aus reifen Endzwangigern und heißspornigen Jungspunden erweist sich als so stabil, dass im Rahmen des Inklusionsgesetzes auch vier Väter in die Mannschaft integriert sind. Alles in allem ein Feuerwerk von Männlichkeit, welches zu begutachten der Damenwelt nur wärmstens empfohlen werden kann.

Zur Herbstmeisterschaft bekamen die stählernen Evergreens Toni Sperber und Niko Heinrichs das Ehrenkreuz in Silber, sie nahmen als einzige an allen Geplänkeln teil, wohingegen sämtliche andere Spieler hie und da ihrer Feigheit Tribut zollen mussten.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen gibt es um den Award für den Rookie of the Year: Titelverteidiger Bene Scherr (13/23 FW) wird dicht gejagt vom Routinier Ben Rüssmann (8/13 FW), dem, leicht abgeschlagen, der zwuckelige Alvaro Gonzalez folgt, welcher sich mit seiner kleinkindlichen Neugier ins Herz seiner Teamkollegen geschlossen hat.

Als erfreuliche Randnotiz sollte vermerkt werden, dass es erstmals gelungen ist, den sogenannten eigenen Nachwuchs mit auf die Bank zu setzen. 9/19 Spieler standen schon als Jugendspieler für die TS Jahn auf dem Parkett. Während die meisten bislang noch nicht den Mut hatten, woanders hin zu gehen (zurecht), kehrten die Brüder Toni und Jakob Sperber nach langer Erkenntnisreise zu ihrer ersten Liebe zurück. Eigentlich eine hervorragende Vorlage für einen Bildungsroman.

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