S-Bahn-Liga, 12. Halt, Ruth-Drexel-Str.

Am nächsten Samstag: Spitzenspiel in Schwabing

Jahns Reserve-Reserve macht es den Gegnern diese Saison stets schwer, sich auf die jeweilige Aufstellung einzurichten. Nicht weniger als achtzehn verschiedene Korbschützinnen verzeichnet Jahn III in der Saison 2019/20, das ist der Höchstwert in der Bayernliga Süd. In jedem der bisherigen zwölf Spiele ist eine andere Besetzung aufgelaufen.

Neu war am letzten Samstag, dass auch der Gegner – der ASV Rott am Inn – mit einer Überraschungs-Crew an den Start ging: weil viele ihrer Stammkräfte krank gemeldet waren, zauberten die Gäste in Rebecca „Bec“ Brincat-Thoresen kurzerhand eine hochkarätige Verstärkung aus dem Hut. Die gebürtige Australierin (und Sportlerin des Jahres 2009 in Malta!) war fast 20 Jahre lang als Profi überall auf der Welt unterwegs gewesen und übernahm am Samstag nach wenigen Minuten das Kommando beim Tabellensechsten der Bayernliga.

Mit wachsendem Selbstvertrauen und Geschick gingen die Rotter Damen folglich in die Partie und schubsten die in dieser Phase nachlässigen Jahnlerinnen doch beträchtlich aus der Komfortzone. 18:19 nach einem Viertel, 32:32 zur Pause, das war alles andere als ein Spaziergang für die Schützlinge von Heim-Coach Armin Sperber. Und das Spiel blieb auch nach dem Wechsel sehenswert. Neben Thoresen (18 Punkte, drei von vier Freiwürfe, ein Dreier) taten sich auch Lisa Lutz (16, vier/sechs) und Karin Bayerl (elf, drei Dreier) bei den Gästen hervor.

Da bedurfte es a) der geballten Routine von Maggie v. Geyr (20, sieben/neun, ein Dreier), b) des treffsicheren Aufbauspiels von Kathrin Sperber (17, drei/vier, vier Dreier) und c) der unverdrossenen Reboundstärke von Marie-Anne Bohn (elf, drei/sechs), um den Jahn-Sieg (den elften in Folge!) in den letzten Minuten unter Dach und Fach zu bringen. Nicht zu vergessen d) die souveräne Team-Leistung, die "Jahn Drei" Woche für Woche zu zeigen vermag.

Vor dem Schlussviertel hieß es noch unverändert knapp 55:53, dann endete das kurzweilige Match 75:67. Am kommenden Samstag folgt die mutmaßlich nächste interessante Begegnung, es geht zum Verfolger MTSV Schwabing, der – zumal nach zuletzt unglücklicher Niederlage auf der Zielgerade (49:53 gegen den FC Bayern) - sicher auf Revanche fürs Hinspiel aus sein wird!

https://www.basketball-bund.net/public/ergebnisDetails.jsp?type=1&spielplan_id=1873603&liga_id=27753&defaultview=1

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